Guten Tag und willkommen - Witajśo k nam
auf der Internetseite des Fördervereins Heimatgeschichte "Stog" e.V. aus dem Spreewald, einem malerischen Landstrich im Norden der Niederlausitz.


Unser 2004 gegründeter Verein mit Sitz in Burg (Spreewald) ist in seiner Heimat stets auf der Suche nach Interessantem und Bewahrenswertem aus Geschichte und Gegenwart.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn unsere Seiten nicht immer tagaktuell sind oder manchmal ein Link verklemmt ist. Wir sind ein kleiner Verein und arbeiten vollständig ehrenamtlich.
Stog 2020

Liebe Gäste, der "Stog - Der Schober 2020" ist in den Druck gegangen. Die Präsentation unseres Heimatjahrbuches findet am
22. August 2019 um 19 Uhr
im Gasthof "Deutsches Haus" in Burg (Spreewald) statt.
Auf 132 Seiten erwarten den Leser interessante Beitäge zur Geschichte des Oberspreewaldes.
Besuchen Sie auch unseren Stand auf dem Heimat- und Trachtenfest in Burg (Spreewald) am 24. und 25. August 2019.

Was heißt "Stog" und warum nennen wir uns so?
"Stog", das ist das niedersorbische / wendische Wort für den Heuschober. Wer unseren Landstrich kennt, weiß, dass seit Alters her das Heu für den Winter in der sumpfigen Niederung der Spree auf diesen besonderen Gestellen aufbewahrt, aufgehoben wurde. Das war für uns Anlass, uns diesen Namen zu geben, denn auch wir wollen aufheben, aufbewahren, was die Geschichte der Menschen hier ausgemacht hat. Doch nicht nur das. Wir wollen mit diesem Namen auch symbolisieren, dass wir uns im sorbischen / wendischen Siedlungsgebiet befinden, dass zu den erhaltens- und bewahrenswerten Besonderheiten unserer Heimat auch die niedersorbische Sprache und Kultur gehört.
Und deshalb heißt auch unser Heimatkalender so, der nun schon seit 2005 regelmäßig erscheint und sich aus dem Amt Burg (Spreewald) im Spree-Neiße-Kreis allmählich seine Themen, Autoren, Leser und Freunde im ganzen Spreewald erobert hat - und nicht nur dort. Wir haben inzwischen treue Leser in Süddeutschland, Österreich und in Spanien. Ja sogar in Australien kennt man unser kleines Jahrbuch.
Jede Geschichte, die die Leute sich erzählen, ob kleine oder große, kurze oder lange, traurige oder fröhliche, ist wie ein Halm im großen Schober, hat dort ihren Platz und gibt uns Nahrung im Suchen, woher wir kommen und warum dieses so und das andere so ist.

Schober
Stog mit Haus
Fotos: Bernd Marx

Was erwartet die Leser im Stog 2020?
Vor 50 Jahren, am 3. Januar 1970, endete die Geschichte einer Legende. Um dreiviertelelf des Abends fuhr der letzte Zug der Spreewaldbahn in Cottbus ab, um kurz nach Mitternacht – von Lokführer Otto Rösner gefahren – in Straupitz anzukommen. Dieses Thema haben unsere Autoren Bernd Marx und Ingrid Groschke in dieser Ausgabe unseres Heimatjahrbuches bearbeitet. Auf den Kalenderseiten werden zwölf der weit über 30 Haltepunkte und Ladestellen vorgestellt. Im Anschluss erfahren Sie einiges über den Bau und die technische Ausstattung der Kleinbahn, die über 70 Jahre lang den Zugang der Spreewaldbewohner zur großen weiten Welt erleichterte.
Ebenfalls zur Eisenbahngeschichte gehört die Berlin-Görlitzer Strecke. Deren Kolkwitzer Haltepunkt steht im Mittelpunkt des Beitrages von Harald Großstück.
Vor 100 Jahren begann mit den „Goldenen Zwanzigern“ ein beachtlicher Aufschwung des Fremdenverkehrs für den Spreewald, der die Nachkriegsgeneration besonders der Metropole Berlin in unsere idyllische Lagunenlandschaft spülte, um hier Entspannung und Erholung zu finden. An diese Zeit erinnern unsere Autoren Manfred Kliche und Rolf Radochla. Eines der beliebtesten Mitbringsel vieler Gäste ist und bleibt die Spreewaldpuppe, über deren Herstellung in Kolkwitz unser Autor Hans-Hermann Schneider berichtet.
Nicht in aller Munde, doch an vielen, vielen Wänden in öffentlichen Häusern wie in privaten Sammlungen haben talentierte Maler unseren Spreewald in zahlreichen Facetten mit Feder, Stift und Pinsel festgehalten. Unsere Autorin Claudia Mertsch würdigt in ihrem Beitrag den Burger Maler Wilhelm Selleng, der im Januar 2019 seinen 90. Geburtstag feierte. Silvio Schmoger hat weitergehende Informationen aus dem familiären Nachlass des Schmogrower Malers Adolf Lehmann entdeckt und aufbereitet, welche die Ausführungen aus dem Stog 2007 ergänzen.
Der Burger Kindergarten, die Werbener Lehrer, der Spreewaldkrimi, alter Adel und eine neue Friedhofshalle, Menschen wie die junge Imkerin Susanne Dirrlack, frisches Trinkwasser und uraltes Getreide, zwischendurch etwas Lyrik und nicht zuletzt auch wieder das eine oder andere zum Schmunzeln – das erwartet Sie außerdem auf den nächsten Seiten. Dafür danken wir unseren Autoren und wünschen Ihnen ein unterhaltsames Lesevergnügen.
Ihre Stog-Redaktion

  • 20. September 2019, 19.00 Uhr, Haus der Begegnung in Burg (Spreewald): Stog-Verein lädt ein zur lockeren Gesprächsrunde über die Geschichte der Spreewaldregion. Auch eigene Dokumente oder Urkunden können zum "Entziffern" mitgebracht werden.
  • 17. Oktober 2019, 18.00 Uhr, Café Handschick, Lübbenau: Stog-Autoren-Lesung, moderiert und begleitet von Marlene Jedro und dem Spreewald-Duo
  • 24. Oktober 2019, 14.00 Uhr, Seniorentreff im Bürgerhaus Vetschau: Präsentation "Stog - Der Schober 2020"
  • 25. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Haus der Begegnung in Burg (Spreewald): Stog-Verein lädt ein zur lockeren Gesprächsrunde über die Geschichte der Spreewaldregion. Auch eigene Dokumente oder Urkunden können zum "Entziffern" mitgebracht werden.
  • 21. November 2019, 19.00 Uhr, Atelier Gleis 3 in Lübbenau: Vorstellung des Heimatjahrbuches "Stog - Der Schober". Autoren und Mitmacher gesucht. Mit Eintritt.

Aus dem Vereinsleben
 
Am 13. März 2019 fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Heimatgeschichte „Stog“ e. V. in Burg (Spreewald) statt. Der Verein feierte sein 15-jäjriges Bestehen. Vereinsvorsitzender Rolf Radochla aus Ruben ließ die Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren. Die Schatzmeisterin Erna Koppermann aus Guhrow konnte über solide finanzielle Grundlagen berichten, die den Verein Dank einer Reihe von Sponsoren aus der Region in die Lage versetzen, das Buch seit 15 Jahren zum stabilen Preis von 6,- Euro anzubieten. Schließlich wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt:
Vereinsvorsitzender bleibt: Rolf Radochla (Ruben)
Stellvertreterin ist neu: Clauudia Mertsch (Burg)
Schatzmeisterin bleibt: Erna Koppermann (Guhrow)
Beisitzerin/Schriftführerin bleibt: Dr. Edeltraud Radochla (Ruben)
Als neues Angebot wollen die Vereinsmitglieder einen "Geschichts-Stammtisch" ins Leben rufen, der als offener Erfahrungsaustausch für Vereinsmitglieder, Autoren und solche, die es werden wollen, Ortschronisten und andere an der Regionalgeschichte Inteessierte angeboten weden soll. Der Vorstand wurde beauftragt, geeignete Räumlichkeiten zu finden und Terminvorschläge öffentlich zu machen.

Um das Projekt "Heimatjahrbuch" noch viele Jahre weiter zu führen, sind wir immer auch an neuen und jüngeren Mitstreitern interessiert, die an der Erforschung ihrer Spreewälder Ortsgeschichte Gefallen finden, neugierig auf historische Entdeckungen sind und das Entdeckte gern anderen mitteilen möchten. Nicht zu vernachlässigen sind dabei auch Zeitzeugen und Zeitdokumente der jüngeren Vergangenheit, die all zu leicht in Vergessenheit gerät.

Aber auch die technische Seite der Bucherstellung ist wichtig. Wer sich also mit digitaler Bidlbearbeitung auskennt oder sogar Erfahrungen in der Herstellung von Satz und Layout besitzt, ist in unserem ehrenamtlichen Team herzlich willkommen.

Radochla Buschmühle
Radochla-Traute-Romke
Radochla-Leipe-01
Fotos: R & E Radochla

Wenn Sie Lust haben und bei uns mitmachen möchten, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns über jeden, der gemäß unserer Satzung mitarbeiten will oder Mitglied unseres Vereins werden möchte.

Rolf Radochla
Vereinsvorsitzender
info@stog-verein.de
 

Vereins-Logo

Letzte Änderung: 11. August 2019